Affentempel Ulu Watu

In Ulu Watu wird Dewi Danu verehrt, die Schutzgöttin des Meeres und der Seen. Nach einer Legende ist der Felsvorsprung, auf dem der Meerestempel steht, das zu Stein gewordene Schiff der Gottheit, die nun an Balis Küste zur Ruhe gekommen ist. Der vorderste Tempelbezirk, direkt an der Abbruchkante,  darf von Nicht-Balinesen nicht betreten werden. Einen herrlichen Blick auf die über 100 m hohen Klippen und die wilde Brandung hat man aber auch von dem rückwärtigen Teil der Anlag.

Auf die Affen sollte man hier unbedingt gut aufpassen. Denn die sind schlau, stibitzen irgendwas von den Touris und wollen das dann gegen Futter (was von Einheimischen dort verkauft wird) eintauschen. Meine Brille hatte ich daher vorsichtshalber in die Tasche gepackt, und die habe ich im Bus gelassen. Wo ich nicht dran gedacht habe war mein Haargummi. So hat es nicht lange gedauert, bis mich ein Affe von hinten ansprang, mir quasi wie ein Rucksack auf dem Rücken hing, und mir mein Haarband aus den Haaren gezogen hat. Tja, so schnell kanns gehen.

Nach Sonnenuntergang fand dort auch noch eine Zeremonie statt. Nun ja, mag Menschen geben, die sowas mögen. Wir fanden es gelinde gesagt schrecklich. Es zog sich auch extrem in die Länge, und mit diesen Lauten, die die Männer von sich gaben, konnten wir so gar nichts anfangen. Wäre das nach 15 Minute zu Ende gewesen, hätte man es als nette Erfahrung abstempeln können, aber so … nun ja. Wie gesagt, unser Ding war es nicht.

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Über Huppsi

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3 Antworten zu Affentempel Ulu Watu

  1. Mathilda schreibt:

    Die Affen sind wirklich kleine Schelme und können auch ganz schön beißen.
    Sehr schöne Foos zeigst du wieder.

    LG Mathilda 😉

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  2. carry007 schreibt:

    hallo liebe petra,ja die affen können schon ganz schön penetrant sein (ich kenne das von gibralta) oh,ja bali – das wäre auch noch so mein traum diese wunderschönen landschaften und pagoden einmal live zu sehen ! und dieses zeremoniell, habe ich mir einmal im fernsehen angeschaut – das war schon gruselig diese monotonen stakkato laute zu hören!
    ach könnte man doch mit den fingern schnipsen – und schon wäre man an diesem ort,würde ich sofort schnipsen :mrgreen: eine schöne reisestory freue mich auf die nächste 🙂
    liebe grüsse karin..

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  3. petrahannover schreibt:

    Gruselig – das ist genau das Stichwort, was diese monotonen staccato Laute angeht. Schön, daß nicht nur wir das so empfinden.
    Ach ja, das wäre toll, einmal schnipsen mit den Fingern und schwups an einem anderen Ort sein. Ginge nicht nur schnell, wäre auch unsagbar günstig und umweltfreundlich 😉
    Ich würd ja gern mal nach Neuseeland *schnippmitdenfingern* 🙂

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